Dr. Mario Fritz erläutert ein Projekt zur Privatsphäre von Bilddaten (Foto: CISPA)

Dr. Mario Fritz erläutert ein Projekt zur Privatsphäre von Bilddaten (Foto: CISPA)

Nach dem großen Erfolg des Frühlings der Cybersicherheit im März 2017 führte CISPA 2018 eine Neuauflage des großangelegten Bürgerinformationstags zu aktuellen und praxisnahen Themen der IT-Sicherheit durch. Unter der Schirmherrschaft des Staatssekretärs Jürgen Barke (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr), der das Grußwort zur Veranstaltung sprach, lud CISPA unter dem Titel „Sommer der Cybersicherheit“ am 8. September BürgerInnen zum Thema IT-Sicherheit im Alltag in die Congress-halle ein. CISPA-Gründungsdirektor Prof. Dr. Michael Backes begrüßte die TeilnehmerInnen mit einem kurzen überblick über die jüngsten Entwicklungen des CISPA und hielt einen Vortrag zu „IT-Sicherheit made in Saarland“. Im weiteren Programm präsentierte er den jüngeren BesucherInnen und ihren Eltern die Studiengänge der Cybersicherheit an der Universität des Saarlandes und welche Berufschancen sich in diesen Bereichen ergeben. Interessierte konnten sich im Anschluss noch direkt mit aktuellen Studieren-den unterhalten und informieren. Zum Abschluss des Tages gab CISPA-Wissenschaftler Dr. Mario Fritz noch einen spannenden Vor-trag zur Privatsphäre visueller Daten: „Risiken für Privatsphäre in Bildern erkennen und vermeiden“. Parallel zum Vortragsprogramm konnten sich die BesucherInnen in sieben verschiedenen Workshops zu einem umfangreichen Themenspektrum informieren. Die Workshops deckten so unterschiedliche Bereiche ab wie Smartphone- und Webseitensicherheit, Zwei-Faktor-Authentisierung, aber auch Risiken und Sicherheit digitaler Sprachassistenten wie Alexa. Hier wurde das Team der CISPA-Vortragenden unterstützt durch Philipp von Styp-Rekowsky, Mitbegründer des CISPA-Spin-offs Nimiq, der einen Workshop zur Blockchain-Technologie anbot. Abgerundet wurde das Workshopangebot durch die Landesmedienanstalt Saar, die als Kooperationspartner zwei Workshops zu App-Sicherheit und Datenschutz in sozialen Netzwerken offerierte. Die Workshops wiederholten sich alle 30 Minuten, so dass sich alle TeilnehmerInnen ihr ganz individuelles Programm zusam-menstellen konnten. Wer lieber das persönliche Gespräch suchte und mit den WissenschftlerInnen diskutieren wollte, hatte hierzu am Informationsstand des CISPA und an den verschiedenen Forschungsexponaten ausreichend Gelegenheit.